Das letzte Rennen

Legenden  Als Formel-1-Pilot wurde Niki Lauda berühmt, als Luftfahrtunternehmer wurde er reich. Aber er konnte nie wirklich genießen, was er erreicht hatte. Warum nur? Eine Suche nach Antworten.
Von Marc Hujer

Un­ter­neh­mer Lau­da 2000: Er hass­te es, Zeit zu ver­lie­ren

Vor ziem­lich ge­nau ei­nem Jahr schick­te ich Niki Lau­da eine Nach­richt auf sein Han­dy. Ich hat­te ihn über meh­re­re Mo­na­te im­mer wie­der an un­ter­schied­li­chen Or­ten ge­trof­fen: in sei­nem Wie­ner Früh­stücks­lo­kal, am Flug­ha­fen in Düs­sel­dorf, in Mel­bourne so­wie in Mo­na­co beim Gro­ßen Preis. Ich hat­te Ge­sprä­che mit Men­schen ge­führt, die ihn gut kann­ten, mit sei­nem Bru­der und sei­nen bei­den Söh­nen aus ers­ter Ehe, mit Freun­den, Ge­schäfts­part­nern, sei­nem ehe­ma­li­gen Co-Mo­dera­tor von RTL, aber für mein Por­trät hat­te ich noch eine letz­te Bit­te an ihn: Ich woll­te ein­mal mit ihm flie­gen. Ich woll­te er­le­ben, wie er als Pi­lot im Cock­pit sitzt, weil mir alle er­zählt hat­ten, dass ich den wah­ren Niki Lau­da nur da oben im Cock­pit er­le­ben wür­de, wenn er da sitzt, flie­gend.

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