Üppig bezahlt

Europa  Neben dem Kommissionschef muss in der EU auch der Posten des Ratspräsidenten neu besetzt werden. Doch den will fast niemand haben.

Amts­in­ha­ber Tusk: Mix aus Nord und Süd, Mann und Frau

Zu ver­ge­ben ist ein Job, der nicht be­son­ders an­stren­gend ist, da­für aber recht üp­pig be­zahlt. Der In­ha­ber muss alle drei Mo­na­te das Gip­fel­tref­fen der Staats- und Re­gie­rungs­chefs vor­be­rei­ten und als Mo­dera­tor da­für sor­gen, dass sich die 28 EU-Län­der am Ende auf eine ge­mein­sa­me Er­klä­rung ei­ni­gen. Falls er das meist lang­wei­li­ge Do­ku­ment den Jour­na­lis­ten da­nach auch noch mit ein we­nig Wür­ze zu ver­kau­fen ver­mag, umso bes­ser. Soll­te es vor­kom­men, dass sich am Ran­de des Nato-Gip­fels der Prä­si­dent der USA kurz ins Brüs­se­ler EU-Vier­tel ver­irrt, dann wird der Prä­si­dent des Eu­ro­päi­schen Rats so­gar zum Gast­ge­ber Do­nald Trumps. Im­mer­hin ge­hört er ne­ben dem Kom­mis­si­ons­chef zum Füh­rungs­duo der EU.

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