Flüs­siges Unge­mach

So gesehen Der unheimliche Einfluss der Getränke auf Politik

von Stefan Kuzmany

• Nicht der Mensch macht Po­li­tik, es ist das Ge­tränk: Die ehe­ma­li­gen FPÖ-Spit­zen­leu­te Stra­che und Gu­de­nus stürz­ten nach ei­ge­nen An­ga­ben nicht etwa we­gen ih­rer heim­lich ge­film­ten Be­reit­schaft zum Aus­ver­kauf Öster­reichs, son­dern ein­zig und al­lein we­gen des über­mä­ßi­gen Ver­zehrs von Al­ko­hol, der ih­nen auf fa­ta­le Wei­se die Zun­ge lös­te und sie al­ler­lei plap­pern ließ, was nüch­tern nie ge­sagt wür­de, je­den­falls nicht so laut. Als Haupt­schul­di­ger gilt das im Juli 2017 auf Ibi­za of­fen­bar in gro­ßen Men­gen ge­nos­se­ne Mix­ge­tränk Wod­ka-Red-Bull, eine teuf­li­sche Mi­schung auf­put­schen­der Sub­stan­zen, die laut ei­ner Stu­die der Pur­due Uni­ver­si­ty im US-Bun­des­staat In­dia­na das Ge­hirn ähn­lich schä­di­gen könn­te wie Ko­ka­in. Bei Lang­zeit­ver­su­chen mit Mäu­sen än­der­te sich die Hirn­che­mie wie bei ein­ge­fleisch­ten Dro­gen­kon­su­men­ten.

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