Die Dinge des Lebens

von Claudia Voigt

Hin­ter­räu­me und Vor­gär­ten Ich bin in Ham­burg ge­bo­ren, und bis ich 16 Jah­re alt war, muss­te ich mei­ne Fe­ri­en an der Nord­see ver­brin­gen. Ich fürch­te, das fla­che, über­schau­ba­re Land hat mich ge­prägt. Als ich das ers­te Mal nach Öster­reich kam, war ich ver­liebt. Mir ge­fiel ein­fach al­les dort: die Ber­ge und die Ba­de­se­en, die Li­te­ra­tur, der freund­li­che Sing­sang beim Spre­chen, die Gast­freund­schaft, der Wein und das Es­sen so­wie­so. Bald hat­te ich Fa­mi­lie in Öster­reich, ge­nau­er ge­sagt in Kärn­ten, und ei­nes Ta­ges trug man mir auf, in ei­ner nahe ge­le­ge­nen Fleisch­haue­rei den Wo­chen­end­ein­kauf für die­se Fa­mi­lie zu tä­ti­gen - eine Groß­fa­mi­lie. »Ver­giss nicht zu sa­gen, dass du mit uns ver­wandt bist«, bläu­te man mir ein, be­vor man mich los­schick­te.

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