Briefe

Geruhsame Selbstzu­frie­denheit

Nr. 20/2019  Die fetten Jahre sind vorbei – Warum dem deutschen Wirtschaftswunder ein jähes Ende droht

»Deutsch­land soll­te aus der Not eine Tu­gend ma­chen und das Phä­no­men ›Ger­man Angst‹ zur Trieb­fe­der der Ent­wick­lung in­no­va­ti­ver Um­welt­tech­no­lo­gi­en wer­den las­sen.«

Klarer Punktsieg

Nr. 19/2019  SPIEGEL-Redakteur Hasnain Kazim hält den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer für einen Rassisten – ein Streitgespräch

Herz­li­chen Glück­wunsch zu die­sem er­mu­ti­gen­den Bei­spiel für ei­nen ge­lun­ge­nen Dis­kurs. Zwei Men­schen mit un­ter­schied­li­chen An­sich­ten spre­chen mit­ein­an­der, strei­ten sich, aber las­sen ein­an­der gel­ten und räu­men grund­sätz­lich die Mög­lich­keit ein, dass der an­de­re auch recht ha­ben könn­te. Man geht aus der Lek­tü­re des Ge­sprächs klü­ger her­aus, als man hin­ein­ge­gan­gen ist. Mehr da­von!

Wunderbar ohne Arbeit

Nr. 19/2019  Ein Flüchtlingshelfer und ein junger Syrer blicken auf Deutschland – und aufeinander

Woll­ten Sie mit dem Ar­ti­kel Wahl­wer­bung für die AfD be­trei­ben? Er er­füllt alle Kli­schees und ist Was­ser auf die Müh­len der Rechts­po­pu­lis­ten: Die Fa­mi­lie lebt seit drei Jah­ren in Deutsch­land, spricht kaum Deutsch und lebt von Hartz IV. Die Un­ter­stüt­zung wird als nor­mal an­ge­se­hen, und man ist zu kei­ner Ge­gen­leis­tung be­reit. Im All­tag wer­den die Ge­bräu­che der al­ten Hei­mat wei­ter ge­pflegt, von An­pas­sung kei­ne Spur. So schei­tert der Job­an­tritt auch dar­an, dass der Flücht­ling auf sein mor­gend­li­ches Bet-Ri­tu­al ver­zich­ten müss­te. Trotz man­geln­der Deutsch­kennt­nis­se und feh­len­der Aus­bil­dung wird ein hoch do­tier­tes Job­an­ge­bot er­war­tet. Kurz ge­sagt, es ist er­schre­ckend, mit wel­chen über­zo­ge­nen Er­war­tun­gen die Im­mi­gran­ten nach Deutsch­land kom­men und wie we­nig sie be­reit sind, ihre Ge­wohn­hei­ten auf­zu­ge­ben.

Korrektur

zu Heft 20/​2019, Sei­te 10: »Aus­lauf­mo­dell Deutsch­land«

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