Hangover im Élysée

Frankreich  Das Verhältnis zwischen Berlin und Paris ist an einem Tiefpunkt angekommen. Präsident Macron setzt nicht mehr nur auf die Deutschen.

Po­li­ti­ker Ma­cron, Mer­kel: Weg von der Zwei­er­be­zie­hung

Wenn man in die­sen Ta­gen mit Be­ra­tern aus dem Um­feld des Élysée spricht, ge­schieht et­was sehr Un­fran­zö­si­sches: Un­ver­hoh­len tra­gen sie ihre Er­nüch­te­rung und tie­fe Ent­täu­schung zum Stand der deutsch-fran­zö­si­schen Be­zie­hun­gen vor. Ei­ni­ge von ih­nen wir­ken da­bei merk­wür­dig ab­ge­klärt – als hät­ten sie das Ende die­ser vor Jahr­zehn­ten ein­ge­gan­ge­nen Son­der­be­zie­hung längst ak­zep­tiert und ein­ge­se­hen, dass sie, so wie sie ein­mal war, nicht mehr zu ret­ten ist. Das ist un­ge­wöhn­lich in ei­nem Land, das Kri­sen zwi­schen Ber­lin und Pa­ris lan­ge mit blu­mi­gen For­meln und Wort­gir­lan­den zu­deck­te.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 21/2019.