Schlüssel zum Sieg

Analyse Der türkische Präsident Erdoğan wendet sich vor der Neuwahl in Istanbul alten Rivalen zu – den Kurden.

von Maximilian Popp

Ge­win­nen um je­den Preis. Das ist die Pa­ro­le, die der tür­ki­sche Prä­si­dent Re­cep Tay­yip Er­doğan für die Neu­wahl in Is­tan­bul am 23. Juni aus­ge­ge­ben hat. Die re­gu­lä­re Wahl vom 31. März hat er an­nul­lie­ren las­sen, nach­dem sei­ne AK-Par­tei Op­po­si­ti­ons­kan­di­dat Ekrem Ima­moğlu un­ter­le­gen war. Er­doğans Pro­blem ist, dass er nicht weiß, wo er die Stim­men für ein bes­se­res Er­geb­nis her­neh­men soll. Zwar lag Ima­moğlu im März nur mit knapp 14 000 Stim­men vorn. Das Wäh­ler­po­ten­zi­al der AKP aber scheint er­schöpft. Meh­re­re Op­po­si­ti­ons­po­li­ti­ker ha­ben an­ge­kün­digt, zu­guns­ten Ima­moğlus auf eine Kan­di­da­tur zu ver­zich­ten.

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