Schützenfest

Freizeit  Im Bundestag gibt es im Verhältnis deutlich mehr Jäger als in der Bevölkerung. Was treibt Politiker auf den Hochsitz? Wie gehen sie damit um, dass sie freiwillig töten?
Drei Ausflüge mit drei Jägern – und drei Antworten.
Von Marc Hujer und Dennis Williamson (Fotos)

CDU-Po­li­ti­ker Thies bei Klietz, Sach­sen-An­halt: »Wir De­mo­kra­ten müs­sen end­lich den Rot­käpp­chen­blick ab­le­gen«

Es gibt vie­le Grün­de, Jä­ger zu wer­den. Die Lie­be zur Na­tur, die Lie­be zum Wald. Der eine hat sich ei­nen Jagd­hund an­ge­schafft, der art­ge­recht ge­hal­ten sein will, der an­de­re sucht nach ei­ner Frei­zeit­be­schäf­ti­gung, nach Ge­sell­schaft. Sta­tus spielt eine Rol­le, Pres­ti­ge. Man­chen lockt die Aus­sicht auf eine öko­lo­gisch kor­rek­te Es­sens­be­schaf­fung. Wo­mit sich alle Jä­ger be­schäf­ti­gen müs­sen: Nicht­jä­gern die Lust am Schie­ßen zu er­klä­ren, die Fas­zi­na­ti­on des ar­chai­schen Kampfs Mensch ge­gen Tier. Wie recht­fer­tigt man heut­zu­ta­ge eine Lei­den­schaft, zu der das Tö­ten ge­hört?

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