»Alles ist vergiftet«

Kunst  Ai Weiwei über seinen Prozess gegen einen Geschäftspartner von Volkswagen und die größte Ausstellung seiner Werke in Europa

Künst­ler Ai: »Die Leu­te sa­gen, ich sei so deutsch«

Ai, 61, ist am Mor­gen des In­ter­views in sei­nem Ber­li­ner Ate­lier un­ter­wegs, es be­fin­det sich in ei­ner his­to­ri­schen Kel­ler­an­la­ge. Kom­men­de Wo­che er­öff­net die Kunst­samm­lung Nord­rhein-West­fa­len in Düs­sel­dorf eine gro­ße Aus­stel­lung. Zu­dem be­schäf­tigt den Künst­ler eine ju­ris­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung: Der dä­ni­sche Ge­ne­ral­im­por­teur des Volks­wa­gen-Kon­zerns hat ei­nes sei­ner emo­tio­nals­ten Wer­ke als Hin­ter­grund für eine Auf­nah­me ver­wen­det, die 2017 in ei­ner Wer­be­bro­schü­re er­schien. Vie­le Fa­bri­ka­te mit Wolfs­bur­ger Kenn­zei­chen sind dar­in zu se­hen – und ein oran­ge­far­be­ner VW Polo steht vor ei­nem Re­li­ef aus oran­ge­far­be­nen Ret­tungs­wes­ten. Am 22. Mai be­ginnt in Ko­pen­ha­gen der Pro­zess.

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