»Das ist ja mein Leben, der Journalismus«

SPIEGEL-Gespräch  Michael Jürgs war Chefredakteur und Bestsellerautor. Er hat die Bhagwan-Sekte gejagt, Romy Schneider porträtiert und gegen die Wiedervereinigung geschrieben. Nun ist er schwer krank und zieht Bilanz: ein Blick auf sich selbst und auf seine Branche.

Ham­burg-Har­ve­ste­hu­de, eine Alt­bau­woh­nung, das klas­si­sche Ha­bi­tat für die Me­di­en­leu­te sei­ner Ge­ne­ra­ti­on: Hier wohnt Jürgs, 73. Der Ham­bur­ger be­gann sei­ne Kar­rie­re in Mün­chen, nach wei­te­ren Sta­tio­nen, un­ter an­de­rem beim »Stern«, ist er ei­ner der be­kann­tes­ten Jour­na­lis­ten des Lan­des. Das liegt an Best­sel­lern wie sei­nen Bü­chern über Romy Schnei­der oder Axel Sprin­ger, aber auch dar­an, dass er sich re­gel­mä­ßig po­li­tisch ge­äu­ßert hat. Im Au­gust 2018 mach­te Jürgs öf­fent­lich, dass er an Krebs er­krankt ist. Ver­gan­ge­ne Wo­che wur­de be­kannt, dass er für sein jour­na­lis­ti­sches Le­bens­werk den Theo­dor-Wolff-Preis er­hält.

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