Po­li­ti­ke­rin Ar­dern Mit Em­pa­thie be­trach­tet

Leitfossil der Gegenwart

Symbole  Die neuseeländische Premierministerin trägt es, Feministinnen kritisieren es – und nun widmet sich eine Frankfurter Ausstellung islamischer Mode: Das Kopftuch ist mal wieder allgegenwärtig.

Das Mu­se­um An­ge­wand­te Kunst am Frank­fur­ter Mu­se­ums­ufer ist we­ni­ger ein Haus als ein Ver­spre­chen. Ele­gant, strah­lend weiß und ma­xi­mal trans­pa­rent – der Bau des Ar­chi­tek­ten Ri­chard Mei­er steht in ei­nem wei­ten Park wie die mit der Na­tur ver­söhn­te Ver­nunft selbst. So stell­te man sich in den Acht­zi­ger­jah­ren die Zu­kunft vor: ur­ban, da­bei of­fen und schnör­kel­los ra­tio­nal. Von Na­tio­na­lis­mus, Re­li­gi­on und Res­sen­ti­ment soll­ten an­de­re Bau­wer­ke er­zäh­len, am Main­ufer weh­te ein an­de­rer Wind, Frank­furt war die Stadt der gleich­na­mi­gen Schu­le, und von hier aus wur­de die Re­pu­blik zi­vil­ge­sell­schaft­lich und ver­fas­sungs­pa­trio­tisch neu kon­zi­piert.

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