»Eine Gegenwelt, die man sich erstreitet«

SPIEGEL-Gespräch  Der Schauspieler Jens Harzer über den mythischen Iffland-Ring und seine Freundschaft mit Bruno Ganz

Thea­ter­star Har­zer: »Viel­leicht ha­ben die Zu­schau­er ein biss­chen mehr ge­klatscht«

Frei­tag ver­gan­ge­ner Wo­che, kurz vor elf Uhr vor­mit­tags, der Schau­spie­ler Jens Har­zer, 47, wacht nach ei­nem Gast­spiel an der Ber­li­ner Volks­büh­ne in sei­nem Zim­mer im Ho­tel Park Inn am Alex­an­der­platz auf. »Ich war hei­ser und ein biss­chen rat­los, was ich mit dem Tag ma­chen soll­te. Ich woll­te kei­nen se­hen, weil am Abend die nächs­te Vor­stel­lung war«, er­in­nert er sich. Har­zer te­le­fo­niert. Als er auf­legt, hat er eine Nach­richt ei­nes ihm nicht be­kann­ten ös­ter­rei­chi­schen Kul­tur­be­am­ten auf der Mail­box: Er, Har­zer, sei der neue Trä­ger des Iffland-Rings, in we­ni­gen Mi­nu­ten wer­de es of­fi­zi­ell ver­kün­det. Kurz dar­auf ist die Mail­box voll mit Glück­wün­schen und An­fra­gen. So er­zählt es der Schau­spie­ler am Diens­tag beim Ge­spräch in sei­ner Gar­de­ro­be im ers­ten Stock des Ham­bur­ger Tha­lia Thea­ters, wo er seit 2009 En­sem­ble­mit­glied ist.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 14/2019.