Sehr witzig!

Serienkritik  Ricky Gervais, Meister der befreienden Bösartigkeit, erzählt von einem depressiven Witwer: »After Life« auf Netflix.

Was tun, wenn der liebs­te Mensch ge­stor­ben ist, wenn es kei­ne Freu­de und kei­nen Sinn mehr gibt im Le­ben? Tony möch­te sich um­brin­gen, das wäre eine Mög­lich­keit, aber wer wür­de dann den Hund füt­tern? Also macht er wei­ter, ir­gend­wie, vor­erst je­den­falls. Tony be­schließt, sich nichts mehr ge­fal­len zu las­sen, kei­ne Rück­sicht mehr zu neh­men, ein­fach zu tun und zu sa­gen, was ihm in den Sinn kommt. Kei­ne Angst vor den Kon­se­quen­zen, denn es gibt nichts mehr zu fürch­ten. Und wenn es ihm reicht, kann er sich im­mer noch um­brin­gen. »Es ist wie eine Su­per­kraft«, er­öff­net Tony sei­nem be­sorg­ten Schwa­ger, aber der ist we­nig be­geis­tert: »Das ist der schlimms­te Su­per­held, von dem ich je ge­hört habe.«

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 14/2019.