Elke Schmit­ter Bes­ser weiß ich es nicht

Schöner Plan

Dass wir in der bes­ten der Wel­ten le­ben, ist rich­tig, geht aber im Ge­me­cker häu­fig un­ter. In gar nicht so fer­ner Zu­kunft, wenn die Ge­rech­ten in den Sümp­fen sit­zen, die Dei­che über­flu­tet und die Äcker ver­trock­net sein wer­den, wird man auf un­se­re Epo­che schau­en, sich die mü­den Au­gen rei­ben und fra­gen, was ge­nau den Eu­ro­pä­er zu Be­ginn des drit­ten Jahr­tau­sends ei­gent­lich so er­bit­ter­te. Wes­halb Frie­den, Wohl­stand, Frei­heit des Ein­zel­nen und Si­cher­heit für alle in nie ge­kann­tem Maße so we­nig Op­ti­mis­mus ver­brei­te­ten. Und wie es kam, dass auch die Ge­bil­de­ten un­ter den Sat­ten und die Wohl­mei­nen­den un­ter den Ver­wöhn­ten sich die Zeit mit Kul­tur­pes­si­mis­mus ver­trie­ben, an­statt ans Werk der pro­gres­si­ven Er­hal­tung zu ge­hen.

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