Drang nach Leben

Therapien  Ein Depressionskranker berichtet über seine Suizidversuche, seine Erfahrungen in der Psychiatrie und die lange Suche nach einer wirksamen Behandlung.

Der Au­tor die­ses Tex­tes in Ber­lin: Die Angst, in die Selbst­ver­nich­tungs­spi­ra­le ab­zu­rut­schen, kehr­te zu­rück

Vor ei­ni­ger Zeit mel­de­te sich ein 42-jäh­ri­ger Mann aus Bay­ern beim SPIEGEL. Er bot ei­nen Ar­ti­kel über ein zeit­his­to­ri­sches The­ma an. Als die Re­dak­ti­on ab­lehn­te, ant­wor­te­te er: »Ich hät­te noch eine Bit­te an Sie. Ge­ra­de schrei­be ich an ei­nem Text über mei­ne De­pres­si­on, die mich über ein­ein­halb Jah­re ge­fan­gen hielt.« Er wol­le über sei­ne Er­fah­run­gen in der Psych­ia­trie schrei­ben, über das Ge­fühl, als ver­rückt zu gel­ten. Und über Sui­zid­ver­su­che und sein »lang an­hal­ten­des Ge­fühl von Scham, nicht ein­mal die­se zu Ende ge­bracht zu ha­ben«.

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