»Ich gehe davon aus, dass die Deutschen ihre Versprechen einhalten«

SPIEGEL-Gespräch  Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mahnt die Bundesregierung, nicht an den Haushaltszielen für die Verteidigung zu rütteln, und warnt vor der wachsenden militärischen Macht Chinas.

So­zi­al­de­mo­krat Stol­ten­berg: »Wir müs­sen uns auf das Un­er­wart­ba­re vor­be­rei­ten«

Jens Stol­ten­berg schenkt in sei­nem Büro Kaf­fee ein, er er­zählt von sei­nem 60. Ge­burts­tag vor ein paar Ta­gen, er hat Arn­heim be­sucht, den Schau­platz ei­ner Schlacht des Zwei­ten Welt­kriegs. Seit er 2014 nach Brüs­sel ge­gan­gen ist, be­sich­tigt der Nor­we­ger re­gel­mä­ßig Schlacht­fel­der, um sich den Schre­cken des Krie­ges vor Au­gen zu füh­ren. Ein­dring­li­cher, so fin­det er, kann man den Sinn der Al­li­anz nicht er­le­ben. Kom­men­de Wo­che wird Stol­ten­berg, der so­eben für zwei wei­te­re Jah­re in sei­nem Amt be­stä­tigt wur­de, als ers­ter Nato-Ge­ne­ral­se­kre­tär vor dem US-Kon­gress spre­chen. An­lass ist die Grün­dung des Bünd­nis­ses vor 70 Jah­ren.

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