Das Leben ist eins der schwersten

Die Kanadierin Sheila Heti denkt über Mutterschaft nach.
Von Elke Schmitter

DIE AME­RI­KA­NI­SCHE ES­SAY­IS­TIK neigt zum vor­aus­set­zungs­ar­men Spre­chen; auch Au­to­ren mit ei­nem enor­men Bil­dungs­fun­dus hal­ten sich mit Ver­wei­sen zu­rück und be­mü­hen sich um de­mo­kra­ti­sche und un­ter­halt­sa­me Les­bar­keit. Die­se Ab­scheu vor Dün­kel, aber auch vor har­ten Wor­ten oder ei­ner In­ten­si­tät, die ins Un­ge­müt­li­che reicht, hat auch im Aus­land ihre Lieb­ha­ber; die sta­bi­le Ge­mein­de Joan Didi­ons ist da­für ein Bei­spiel. Mit der Ka­na­die­rin Shei­la Heti, ge­bo­ren 1978, ist nun eine Au­to­rin der nächs­ten Ge­ne­ra­ti­on über­setzt, die die­ses Gen­re pflegt; ihr ak­tu­el­les The­ma ist, ob sie – be­zie­hungs­wei­se die Icher­zäh­le­rin, in äu­ße­ren Fak­to­ren (Schrift­stel­le­rin, Al­ter et ce­te­ra) ist sie mit Heti iden­tisch – ein Kind be­kom­men will.

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