Monsterland

Pop  Ein Dokumentarfilm lässt zwei Männer zu Wort kommen, die glaubhaft davon berichten, wie Michael Jackson sie als Kinder systematisch sexuell missbraucht habe. Wird das Vermächtnis des größten Stars des späten 20. Jahrhunderts das überleben?
Von Philipp Oehmke

Sän­ger Jack­son 1997: Die Ras­sen­schran­ken des Pop­be­triebs über­wun­den

In ei­nem be­son­ders er­schüt­tern­den Mo­ment des Do­ku­men­tar­films »Lea­ving Ne­ver­land« be­rich­tet Wade Rob­son, wie Mi­cha­el Jack­son erst sei­ne und dann die Freund­schaft sei­ner El­tern ge­sucht habe; wie er sie alle, El­tern, Schwes­ter, so­gar die Groß­el­tern, nach Ka­li­for­ni­en habe ein­flie­gen las­sen, wie sie zu­sam­men Zeit auf Jack­sons Ranch Ne­ver­land ver­bracht hät­ten und schließ­lich, nach ein paar Ta­gen, die El­tern und die Groß­el­tern weg­ge­schickt wor­den sei­en, auf eine Rei­se durch die Na­tio­nal­parks. Dann er­zählt er, wie er, zu dem Zeit­punkt sie­ben Jah­re alt, in Jack­sons Schlaf­zim­mer auf al­len vie­ren auf dem Bett knie­te. Wenn Wade sich um­dreh­te, so be­rich­tet er in dem Film, habe er ge­se­hen, wie hin­ter ihm der da­mals größ­te Pop­star der Welt mas­tur­bier­te. Guck­te er nach vorn, blick­te er auf ei­nen Pap­p­auf­stel­ler der Mär­chen­fi­gur Pe­ter Pan. Aus­ge­rech­net Pe­ter Pan.

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