Sze­ne aus »The Um­brel­la Aca­de­my«: Mit To­ten spre­chen und Men­schen ma­ni­pu­lie­ren

Geschwister auf Zeitreise

Serien  Auch Superhelden haben dysfunktionale Familien: die aberwitzige Netflix-Produktion »The Umbrella Academy«.

Der rie­sen­haf­te Mann mit den Ober­ar­men, dick wie Ser­ra­no­schin­ken­keu­len, legt vor­sich­tig ein Al­bum auf den Plat­ten­tel­ler. »I Think We'­re Alo­ne Now« von Tif­fa­ny er­klingt, lang­sam be­ginnt der Ko­loss zu tan­zen. Auch sei­ne Ge­schwis­ter hö­ren das Lied in ih­ren Zim­mern und be­gin­nen erst zö­ger­lich, dann im­mer aus­ge­las­se­ner, sich dazu zu be­we­gen. Die Ka­me­ra fährt zu­rück, man sieht die Ge­schwis­ter wie in ei­nem auf­ge­schnit­te­nen Pup­pen­haus in ih­ren Kam­mern tan­zen, al­lein und doch in Ver­ein­ze­lung ver­eint. Aus der bubb­le­gum­pop­pi­gen Fum­mel­hym­ne wird ein Frei­heits­lied: Hier fei­ern Kin­der den Tod ih­res Va­ters.

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