Betrogen

Indien  Narendra Modi hatte seinen Wählern Wohlstand und ein besseres Leben versprochen. Wenige Monate vor der Wahl kommt heraus: Es fehlen Millionen Jobs. Die Krise gefährdet die politische Zukunft des Premierministers – und den prophezeiten Aufstieg des Landes zur Supermacht.

Po­li­ti­ker Modi: Sei­ner Kan­di­da­tur wohn­te das Ver­spre­chen des Auf­stiegs inne

Es gibt in In­di­en der­zeit we­nig, das so be­gehrt ist wie ein Job. Die Stadt Mum­bai schrieb ver­gan­ge­nes Jahr gut tau­send Stel­len für die Tä­tig­keit als Wacht­meis­ter aus – mehr als 200 000 Men­schen be­war­ben sich. Fast 5000 In­ge­nieu­re hät­ten gern im süd­in­di­schen Ta­mil Nadu als Rei­ni­gungs­kraft an­ge­fan­gen. Und als die na­tio­na­le Ei­sen­bahn rund 100 000 neue Jobs an­bot, dar­un­ter sol­che als Gleis­ar­bei­ter und Lok­füh­rer, da mel­de­ten sich mehr als 20 Mil­lio­nen In­der.

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