Römi­scher Son­derweg

Analyse Chinas milliardenschweres Projekt der Neuen Seidenstraße spaltet Europa.
Von Walter Mayr

Be­reits im Juni hat­te Staats­se­kre­tär Mi­che­le Ge­ra­ci ver­kün­det, das hoch ver­schul­de­te Ita­li­en müs­se sich neue Geld­ge­ber su­chen: »Chi­na hat drei Bil­lio­nen US-Dol­lar an Wäh­rungs­re­ser­ven flüs­sig.« In die­ser Wo­che dann wur­de es öf­fent­lich: Ita­li­en will am chi­ne­si­schen Pres­ti­ge­pro­jekt Neue Sei­den­stra­ße mit­wir­ken, als ers­ter ge­wich­ti­ger EU-Staat, als ers­te Wirt­schafts­macht welt­weit. Er hof­fe, so Ge­ra­ci, dass durch die Zu­sam­men­ar­beit mit Chi­na künf­tig ita­lie­ni­sche Pro­duk­te schnel­ler auf den am schnells­ten wach­sen­den Markt der Welt ge­lan­gen könn­ten.

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