»Das ist ein verdammt gefährliches Spiel«

SPIEGEL-Gespräch  Helmut Kohls wichtigster außenpolitischer Berater Horst Teltschik wirft dem Westen vor, den russischen Präsidenten Wladimir Putin verprellt zu haben, und bezichtigt Kanzlerin Angela Merkel der Führungsschwäche.

Russ­land­ex­per­te Teltschik: »Mos­kaus In­ter­es­sen sind im Kern de­fen­siv«

Teltschik, 78, emp­fängt in sei­nem Land­haus in Rottach-Egern am Te­gern­see, we­ni­ge Hun­dert Me­ter Luft­li­nie ent­fernt be­sitzt Mi­ch­ail Gor­bat­schows Toch­ter ein An­we­sen. Teltschiks Kon­takt zu dem gro­ßen Rus­sen ist nie ab­ge­bro­chen. Er war zwi­schen 1972 und 1990 wich­tigs­ter au­ßen­po­li­ti­scher Be­ra­ter Hel­mut Kohls und nahm als Lei­ter der au­ßen­po­li­ti­schen Ab­tei­lung im Kanz­ler­amt an den Ver­hand­lun­gen zur deut­schen Ein­heit teil. Von 1999 bis 2008 führ­te Teltschik die Münch­ner Si­cher­heits­kon­fe­renz. Am 21. März er­scheint sei­ne Fun­da­men­tal­kri­tik der deut­schen Russ­land­po­li­tik(*).

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