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#MeToo  Der Sänger R. Kelly hat sich seit dem Beginn seiner Karriere an Frauen vergangen. Seine Opfer sind dunkelhäutig und hatten keine Lobby. Jetzt brechen sie ihr Schweigen und bringen ihn mit einem Hashtag zu Fall. Die Geschichte vom Absturz eines Superstars.
Von Felix Hutt

En­ter­tai­ner Kel­ly bei Kon­zert in At­lan­ta 2016: »Wenn Sie Teen­ager sa­gen, was mei­nen Sie da­mit?«

Zwei Wo­chen be­vor R. Kel­ly in Hand­schel­len ab­ge­führt wird, ver­han­delt das Be­zirks­ge­richt in Chi­ca­go über die Fra­ge, ob er sein Auf­nah­me­stu­dio be­hal­ten darf. An ei­nem Don­ners­tag­vor­mit­tag An­fang Fe­bru­ar ruft die Rich­te­rin Pa­tri­ce Ball-Reed in Raum 1105 das Ver­fah­ren »219 North Jus­ti­ne Street« auf. Zu­schau­er und Re­por­ter sit­zen auf den Bän­ken, es bleibt kein Platz frei. Der Fall mit dem Ak­ten­zei­chen »19 M1 400065« ver­mit­telt ei­nen Ein­druck vom Nie­der­gang des Ro­bert Syl­ves­ter Kel­ly, be­kannt als R. Kel­ly, Sän­ger, Song­wri­ter, Pro­du­zent, der eine Le­gen­de wie Mar­vin Gaye oder Whit­ney Hous­ton hät­te wer­den kön­nen, aber ge­ra­de da­bei ist, al­les zu ver­lie­ren.

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