Haus der Angst

Parlament  Der Einzug der AfD hat auch das Klima unter den Mitarbeitern der Abgeordneten verändert. Beschäftigte anderer Fraktionen klagen über Drohungen und Pöbeleien – und fordern mehr Kontrolle.

Frak­ti­ons­che­fin Wei­del, AfD-Ab­ge­ord­ne­te: Kli­ma des Miss­trau­ens und der Un­si­cher­heit

Es war An­fang Sep­tem­ber, als der Name von An­ge­la Mar­quardt, Mit­ar­bei­te­rin im Bun­des­tags­bü­ro von SPD-Che­fin An­drea Nah­les, vom Red­ner­pult im Bun­des­tag er­schall­te. Die Frak­ti­ons­che­fin der AfD, Ali­ce Wei­del, sprach und er­wähn­te ei­nen Text, den Mar­quardt ge­schrie­ben hat­te. Er sei »eine Schan­de für die De­mo­kra­tie«, rief Wei­del ins Ple­num hin­ein. Es war in ge­wis­ser Wei­se eine Pre­mie­re: Mit­ar­bei­ter von Ab­ge­ord­ne­ten wer­den nor­ma­ler­wei­se in sol­chen Re­den nicht na­ment­lich ge­nannt.

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