Die Vulkan-Welle

Analyse Warum der Tsunami in Indonesien nicht unerwartet kam und seine Opfer dennoch unvorbereitet traf
von Hilmar Schmundt

Mehr als 400 Men­schen star­ben, als am 22. De­zem­ber eine Rie­sen­wel­le ge­gen die Küs­te In­do­ne­si­ens schlug. Auf den ers­ten Blick er­scheint die fol­gen­schwe­re Na­tur­ka­ta­stro­phe wie eine tra­gi­sche Ver­ket­tung. So gab es kein war­nen­des Erd­be­ben, denn die­ser Tsu­na­mi wur­de nicht durch die Rei­bung tek­to­ni­scher Plat­ten aus­ge­löst, was mut­maß­lich eine län­ge­re Vor­warn­zeit er­mög­licht hät­te, son­dern durch den Zu­sam­men­bruch ei­ner na­hen Vul­kanf­lan­ke. Dazu kam: Die Vul­ka­nerup­ti­on fiel zu­sam­men mit ei­nem ho­hen Was­ser­stand durch den Voll­mond, au­ßer­dem war es Nacht, und das Meer lag im Dun­keln – nie­mand sah die Wel­le kom­men.

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