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Jour­na­lis­mus

Die Wut der klugen Köpfe

Auch unter Gebildeten gedeiht der Hass auf die sogenannten Mainstream-Medien. Diese Entfremdung trifft viele Redaktionen härter als das tumbe „Lügenpresse“-Gebrüll. Lässt sich die Beziehung zum Leser kitten?
Von Isabell Hülsen

„Ich fin­de es wi­der­lich, dass ich stän­dig be­lehrt wer­de, was ich zu den­ken habe.“ Ar­tus Krohn-Grim­berg­he, Le­ser

Artus Krohn-Grim­berg­he ist ein klu­ger Kopf. Aber die „FAZ“ liest er schon lan­ge nicht mehr. DenSPIEGEL hat er vor fünf Jah­ren ab­be­stellt. Die „Ta­ges­schau“ guckt er nur noch ab und zu im Netz. Mit al­len drei­en ist er groß ge­wor­den, „me­dia­le In­sti­tu­tio­nen“ wa­ren das ein­mal für ihn. Doch das ist vor­bei. Mit den deut­schen Main­stream-Me­di­en sei er durch, sagt Krohn-Grim­berg­he.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2018.