Die Wut der klugen Köpfe

Journalismus Auch unter Gebildeten gedeiht der Hass auf die sogenannten Mainstream-Medien. Diese Entfremdung trifft viele Redaktionen härter als das tumbe »Lügenpresse«-Gebrüll. Lässt sich die Beziehung zum Leser kitten?
Von Isabell Hülsen

»Ich fin­de es wi­der­lich, dass ich stän­dig be­lehrt wer­de, was ich zu den­ken habe.« Ar­tus Krohn-Grim­berg­he, Le­ser

Artus Krohn-Grim­berg­he ist ein klu­ger Kopf. Aber die »FAZ« liest er schon lan­ge nicht mehr. DenSPIEGEL hat er vor fünf Jah­ren ab­be­stellt. Die »Ta­ges­schau« guckt er nur noch ab und zu im Netz. Mit al­len drei­en ist er groß ge­wor­den, »me­dia­le In­sti­tu­tio­nen« wa­ren das ein­mal für ihn. Doch das ist vor­bei. Mit den deut­schen Main­stream-Me­di­en sei er durch, sagt Krohn-Grim­berg­he.

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