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Di­plo­ma­tie

„Man kann Deniz nichts verbieten“

Wie der Journalist Deniz Yücel 367 Tage Haft in der Türkei übersteht, die Nerven deutscher Verhandler auf die Probe stellt und am Ende Präsident Erdoğan in die Knie zwingt

Ehe­paar Yücel nach Haft­ent­las­sung: Wich­tigs­te Stüt­ze

Georg Bir­ge­len kennt sich aus mit di­plo­ma­ti­schen Kri­sen. Er lei­tet seit zwei­ein­halb Jah­ren das Ge­ne­ral­kon­su­lat der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land in Is­tan­bul, zu­vor war er stän­di­ger Ver­tre­ter des deut­schen Bot­schaf­ters in Mos­kau. Und kein an­de­rer Di­plo­mat hat den in­haf­tier­ten „Welt“-Jour­na­lis­ten Deniz Yücel so eng be­treut wie Bir­ge­len, 62. Er hat Yücel mit Le­bens­mit­teln ver­sorgt, als sich die­ser im Ja­nu­ar 2017 für ei­ni­ge Wo­chen in der Som­mer­re­si­denz des deut­schen Bot­schaf­ters in Is­tan­bul vor der Po­li­zei ver­steck­te, spä­ter be­such­te Bir­ge­len ihn re­gel­mä­ßig im Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis in Si­li­vri.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2018.