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Li­te­ra­tur­kri­tik

Tugend­ter­ro­risten

Najem Walis Roman „Saras Stunde“ erzählt die Geschichte eines gerechten Mordes.

Er muss ster­ben, da­mit sie le­ben kann. Er ist das Gift, das sie zer­stört. Sie steht an sei­nem Bett in ei­nem Kran­ken­haus. Er ist Op­fer ei­nes Über­falls ge­wor­den. Wer auf ihn schoss, ist un­ge­klärt, nun liegt er im Koma, und Sara will den Rest er­le­di­gen. Weg muss er. So ein­fach ist das. „Im Na­men all je­ner na­men­lo­sen Mäd­chen, die dir zum Op­fer ge­fal­len sind. Auf dass ich mich jetzt be­freie, für alle Ewig­keit, so­lan­ge ich noch Le­ben in mir habe.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2018.