Alles wird besser, und er kann's beweisen

SPIEGEL-Gespräch Der Harvard-Psychologe Steven Pinker hat eine Mission: Er will belegen, dass es der Menschheit besser geht als je zuvor. Und dass die Aufklärung schuld ist daran. Eine schnelle Autofahrt mit einem großen Optimisten.

Ste­ven Pin­ker, 63, sieht auf man­chen Bil­dern aus wie Tho­mas Gott­schalk. Die­sel­be graue Lö­wen­mäh­ne, das glei­che brei­te Grin­sen, auch die­se Vor­lie­be für Cow­boy­stie­fel. Was voll­kom­men egal wäre, wür­de da jetzt, wäh­rend man mor­gens um halb neun in der Lob­by des Ho­tels „Baye­ri­scher Hof“ in Mün­chen wie ver­ab­re­det auf Ste­ven Pin­ker war­tet, nicht plötz­lich – Tho­mas Gott­schalk ste­hen. Wer eine Ver­ab­re­dung mit Ste­ven Pin­ker hat, dem be­kann­ten Har­vard-Psy­cho­lo­gen und um­trie­bi­gen In­tel­lek­tu­el­len, möch­te nicht statt­des­sen auf Tho­mas Gott­schalk tref­fen, der noch dazu übel ge­launt scheint und sich beim Con­cier­ge über ir­gend­was be­schwert.

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