„Europa geht der Sprit aus“

SPIEGEL-Gespräch Der neue polnische Premierminister Mateusz Morawiecki über den schlechten Ruf des Landes in der EU und die Flüchtlingspolitik seiner nationalkonservativen Regierung

Pre­mier­mi­nis­ter Mo­ra­wi­ecki: „Wir müs­sen uns mehr Mühe ge­ben, un­se­re Po­li­tik zu er­klä­ren“

Mo­ra­wi­ecki, 49, sticht un­ter den Po­li­ti­kern der na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ven Par­tei „Recht und Ge­rech­tig­keit“ (PiS) her­vor: Er hat in Deutsch­land stu­diert, war jah­re­lang im in­ter­na­tio­na­len Bank­we­sen tä­tig, spricht Eng­lisch und Deutsch. Im De­zem­ber lös­te er die glück­lo­se Bea­ta Szy­dło als Re­gie­rungs­chef ab. Sei­ne Auf­ga­be sei es, Po­lens zer­schun­de­nes Ver­hält­nis zur Eu­ro­päi­schen Uni­on zu ver­bes­sern, sagt er. Mo­ra­wi­ecki emp­fängt in sei­nem Ar­beits­zim­mer, in dem Pa­pie­re wie mit dem Li­ne­al aus­ge­rich­tet auf dem Schreib­tisch lie­gen. Der Pre­mier ist ein sport­li­cher Mann, streut eng­li­sche Bro­cken in sei­ne pol­ni­schen Aus­füh­run­gen. Auf der An­rich­te ste­hen Obst und Mi­ne­ral­was­ser be­reit. Gäs­ten ser­viert er um die­se Jah­res­zeit „Fa­wor­ki“, Schmalz­ge­bäck mit Pu­der­zu­cker.

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