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SPIEGEL-Ge­spräch

„Moderne Autokraten sind Diebe“

Der konservative Autor David Frum, 57, sieht Amerika auf dem Weg in die Trumpokratie. Mit einem Kleptokraten als Präsidenten, der demokratische Institutionen schwächt.

Re­pu­bli­ka­ner Frum

Es ist Ja­nu­ar 2021, und Do­nald Trump steht nach ei­ner er­folg­rei­chen Wie­der­wahl vor sei­ner zwei­ten Ver­ei­di­gung als Prä­si­dent – mit die­sem Sze­na­rio be­gann Da­vid Frum ei­nen Es­say, den die Zeit­schrift „The At­lan­tic“ vor knapp ei­nem Jahr druck­te. Frum ist Mit­glied der Re­pu­bli­ka­ner, ar­bei­te­te einst für das „Wall Street Jour­nal“ und be­riet Ge­or­ge W. Bush in Wirt­schafts­fra­gen. Es war eine Dys­to­pie, die er da­mals skiz­zier­te: ein Prä­si­dent, der Schul­den macht, um künst­lich das Wirt­schafts­wachs­tum an­zu­hei­zen; ein Fa­mi­li­en­clan im Wei­ßen Haus, der sich be­rei­chert; und ein Volk, das längst zu zy­nisch ist, um ge­gen ei­nen Au­to­kra­ten auf­zu­ste­hen. Im Früh­jahr 2017 klang all das noch alar­mis­tisch.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.