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Kultur

Sou­za-Fo­to­gra­fi­en, 2009 bis 2012

Zeit­ge­schich­te

Glamouröse Nostalgie

Mehr als 600 Bil­der mach­te der Fo­to­graf Pete Sou­za je­den Tag von sei­nem Chef, acht Jah­re lang. Knapp zwei Mil­lio­nen Fo­tos sind so in­ner­halb von acht Jah­ren ent­stan­den, eine Chro­nik der jüngs­ten ame­ri­ka­ni­schen Ge­schich­te und zu­gleich Po­lit-PR vom Feins­ten. Denn Sou­z­as Boss war US-Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma. Als of­fi­zi­el­ler Fo­to­graf des Wei­ßen Hau­ses reis­te Sou­za mit ihm durch Ame­ri­ka und um die Welt; er be­ob­ach­te­te den Prä­si­den­ten wäh­rend der Ar­beit im Oval Of­fice und bei pri­va­ten Mo­men­ten mit sei­ner Fa­mi­lie. Oder bei je­nen Ter­mi­nen, die Oba­ma „OTR“ nann­te, „off the re­cord“-Be­geg­nun­gen mit ame­ri­ka­ni­schen Bür­gern. Nach dem Amts­an­tritt von Do­nald Trump ver­ließ Sou­za das Wei­ße Haus, er sich­te­te sein Ar­chiv. Mehr als 300 Auf­nah­men hat er jetzt für ei­nen präch­ti­gen Fo­to­band aus­ge­wählt: Oba­ma – Bil­der ei­ner Ära dürf­te vie­le Be­trach­ter nost­al­gisch stim­men. So läs­sig und gla­mou­rös konn­te einst ein US-Prä­si­dent rü­ber­kom­men (Pre­s­tel Ver­lag; 352 Sei­ten; 42 Euro; er­scheint am 19. Fe­bru­ar).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.