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Ko­or­di­na­tor Tet­te: „Every Ger­man who lea­ves school, goes to the Ar­beits­amt“

Mi­gra­ti­on

Ein Arbeitsamt für Afrika

Um Fluchtursachen zu bekämpfen, vermittelt Deutschland Jobs in Ghana. Was passiert, wenn deutsche Bürokratie und ghanaische Realität aufeinandertreffen?
Von Marian Blasberg

Wenn der Wind in die­sen Ta­gen den Staub aus der Sa­ha­ra Rich­tung Sü­den wir­belt, schim­mert die Son­ne auf der Glas­fas­sa­de in mat­tem Glanz. Im Erd­ge­schoss des sie­ben­stö­cki­gen Ge­schäfts­ge­bäu­des schluckt eine Kli­ma­an­la­ge den Lärm der In­de­pen­dence Ave­nue, über die sich der Ver­kehr ins Zen­trum der gha­nai­schen Haupt­stadt Ac­cra schiebt. Die Wän­de sind jetzt grau ge­stri­chen. Die neu­en Bü­ro­mö­bel sind aus schlich­tem schwar­zem Holz, und im War­te­be­reich vor den Be­ra­tungs­zim­mern lie­gen auf ei­nem Stän­der ein paar In­fo­blätt­chen, die noch nach Dru­cker­schwär­ze rie­chen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.