Finger weg von den bunten Blät­tern

LEITARTIKEL   Frauen scheren sich weniger um Politik als Männer. Muss das sein?

Sie muss­ten im­men­se Wi­der­stän­de über­win­den, am 12. No­vem­ber vor 100 Jah­ren ge­wan­nen Frau­en den jahr­zehn­te­lan­gen Kampf: In der noch jun­gen Wei­ma­rer Re­pu­blik wur­de das Frau­en­wahl­recht ein­ge­führt. So­mit galt das 20. Jahr­hun­dert in Rück­bli­cken im­mer wie­der als Sä­ku­lum der Frau­en. Aber war es das? 50 Jah­re nach der Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts, wäh­rend des Re­vol­te­jah­res 1968, wa­ren Frau­en so un­zu­frie­den mit der Ent­wick­lung, dass eine Stu­den­tin auf ei­nem Kon­gress Män­ner mit To­ma­ten be­warf. Frau­en for­der­ten Män­ner auf, sich end­lich mit der Un­ter­drü­ckung der Frau im Pri­va­ten zu be­fas­sen – das Pri­va­te wur­de po­li­tisch. Die neue Frau­en­be­we­gung be­gann.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 54/2018.