Im Griff der Hanse

Währungsunion Das deutsch-französische Tandem kommt nicht in Schwung. Die geplante Euroreform schrumpft zum Reförmchen.

Der hoch­ge­wach­se­ne Mann, der noch vor we­ni­gen Stun­den sei­nen fran­zö­si­schen Kol­le­gen zur Weiß­glut ge­bracht hat, lässt sich auf ein Sofa fal­len und schaut zu­frie­den. »Das Stich­wort Eu­ro­zo­nen­bud­get taucht in den ent­schei­den­den Pa­ra­gra­fen gar nicht auf«, tri­um­phiert Wop­ke Ho­ek­s­tra, Fi­nanz­mi­nis­ter der Nie­der­lan­de. Schma­ler An­zug, bor­deaux­ro­te Kra­wat­te, frisch ge­bü­gel­tes Hemd, Ho­ek­s­tra ist nicht an­zu­se­hen, dass er 22 Stun­den zähe Ver­hand­lun­gen hin­ter sich hat. Am Diens­tag­vor­mit­tag sitzt er im De­le­ga­ti­ons­bü­ro der Nie­der­lan­de im ach­ten Stock des Brüs­se­ler Rats­ge­bäu­des, nippt am Kaf­fee und freut sich über sei­nen Er­folg.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 50/2018.