>

An­thro­po­lo­gie

Vorstoß ins Gelobte Land

Ein Urmenschen-Fossil aus Israel stellt bisherige Wanderungsszenarien infrage. Offenbar verließ der Homo sapiens Afrika weit früher als gedacht – doch seine Hirnentwicklung dauerte bis in die jüngste Vergangenheit.

3-D-Modell des Oberkieferfragments aus der Misliya-Höhle FABIAN WEISS / Der Spiegel

Gru­se­lig und zu­gleich fas­zi­nie­rend ist die Samm­lung knö­cher­ner Pre­zio­sen, die der An­thro­po­lo­ge Is­ra­el Hersh­ko­vitz in Tel Aviv hü­tet. Der Schä­del ei­nes na­po­leo­ni­schen Hin­rich­tungs­op­fers mit Kopf­schuss ist eben­so dar­un­ter wie ein wei­te­rer, der vor Jahr­tau­sen­den von ei­nem stein­zeit­li­chen Chir­ur­gen ge­öff­net wur­de. Und dann ist da je­nes be­rühm­te Fer­sen­bein, durch das ein Na­gel ge­trie­ben ist – das ein­zi­ge er­hal­te­ne Zeug­nis ei­ner Kreu­zi­gung aus der Rö­mer­zeit.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2018.