Eine Frage der Führung

Sozialdemokraten Nach dem Parteitag zittern die Genossen vor dem Mitgliedervotum. Im Hintergrund schwelt die Machtfrage: Muss sich Martin Schulz zwischen Parteivorsitz und Kabinett entscheiden?

SPD-Vor­sit­zen­der Schulz: Un­ter den Ge­nos­sen herrscht Sehn­sucht nach Er­neue­rung

Wenn Mar­tin Schulz in die­sen Wo­chen sei­ne Aben­de in Ber­lin ver­bringt, geht er zur Nacht­ru­he in eine Kam­mer, die für den Vor­sit­zen­den der SPD auf der sechs­ten Eta­ge des Wil­ly-Brandt-Hau­ses re­ser­viert ist. Das Schöns­te an die­sem Re­fu­gi­um ist noch die Aus­sicht über die Wil­helm­stra­ße, an­sons­ten ist es mit dem Wort »spar­ta­nisch« eher zu freund­lich be­schrie­ben. Ein Bett, ein Tisch, ein paar Stüh­le, so schil­dern die­je­ni­gen, die schon ein­mal ei­nen Blick hin­ein­wer­fen konn­ten, das tris­te In­te­ri­eur des Chef­schlaf­zim­mers.

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