Passt mir das?

Mode  Hartnäckig hält sich das Ideal der jungen, dünnen Frau – warum eigentlich? Kleider werden schließlich auch von Designerinnen gemacht.

Mo­tiv der »Femmes Fa­ta­les«-Aus­stel­lung in Den Haag: Zwie­späl­ti­ge Bot­schaf­ten

Als die Ita­lie­ne­rin Ma­ria Gra­zia Chi­uri vor zwei Jah­ren die künst­le­ri­sche Lei­tung bei Dior über­nahm, war sie die ers­te Frau in die­ser Po­si­ti­on. Sie war 52, sie hielt ihr Al­ter nicht ge­heim, in der al­ter­sängst­li­chen Mo­de­bran­che galt das durch­aus als eine An­sa­ge. So knüpf­ten sich im Herbst 2016 ei­ni­ge Er­war­tun­gen an Chi­uris ers­te Kol­lek­ti­on. Und dann er­schien ein Mo­del auf dem Lauf­steg in ei­nem bo­den­lan­gen, schwin­gen­den Tüll­rock und trug dazu ein wei­ßes T-Shirt mit der Auf­schrift »We Should All Be Fe­mi­nists«. Es sei nicht ein­fach ge­we­sen, das im Hau­se Dior durch­zu­set­zen, be­rich­te­te Chi­uri. Da­bei sind be­druck­te T-Shirts ei­gent­lich kei­ne so re­vo­lu­tio­nä­re Idee.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2018.