Luft abgeschnürt

Ukraine  Die russische Führung greift im Konflikt mit dem Nachbarland zu rabiaten neuen Methoden und schneidet den Häfen der Ostukraine den Zugang zum Meer ab. In Kiew versucht Präsident Petro Poroschenko, die Krise zu seinem Vorteil zu nutzen – und scheitert kläglich.

Auf­ge­brach­te Pa­trouil­len­boo­te in Kertsch: »Drauf auf ihn, drauf, drauf«

Die­sen Herbst ist eine pa­trio­ti­sche Wohl­fühl­ko­mö­die in die rus­si­schen Ki­nos ge­kom­men. »Die Krim­brü­cke – Her­ge­stellt mit Lie­be« heißt sie, das Dreh­buch hat die Che­fin des Pro­pa­gan­da­sen­ders RT (ehe­mals: »Rus­sia To­day«) ver­fasst. Man sieht dar­in die Meer­enge von Kertsch und he­roi­sche Bau­ar­bei­ter, die das tri­um­phals­te Bau­werk der Pu­tin-Jah­re er­rich­ten – eine Brü­cke, die die an­nek­tier­te Halb­in­sel Krim mit dem rus­si­schen Fest­land ver­bin­det. Auch zwi­schen den Her­zen wer­den Brü­cken ge­schla­gen. Der grei­se Krim­ta­tar, die sexy Ar­chäo­lo­gie­stu­den­tin, die drol­li­ge ukrai­ni­sche Kö­chin – man liebt und neckt ein­an­der und schrei­tet am Ende über den frisch ge­leg­ten Asphalt in Russ­lands lich­te Zu­kunft.

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