Die Schlinge zieht sich zu

Analyse Sonderermittler Robert Mueller rückt Donald Trump näher – der sich zunehmend nervös zeigt.

Die­se Wo­che ver­ging kaum ein Mor­gen, ohne dass Do­nald Trump wü­ten­de An­schul­di­gun­gen ge­gen den Mann get­wit­tert hät­te, der ge­gen sein Wahl­kampf­team we­gen mög­li­cher Ab­spra­chen mit Russ­land er­mit­telt: Son­der­er­mitt­ler Ro­bert Mu­el­ler. Der Zorn des Prä­si­den­ten hat ei­nen Grund. Die Un­ter­su­chung rückt ihm nä­her und wird ihm ge­fähr­li­cher. In den Wo­chen vor den Mid­term-Wah­len hielt das Er­mitt­ler­team still, doch nun über­stür­zen sich die klei­nen und gro­ßen Nach­rich­ten: Erst reich­te Trump nach lan­gen Ver­hand­lun­gen schrift­li­che Ant­wor­ten auf ihre Fra­gen ein. Dann wur­de be­kannt, dass Ex-Wahl­kampf­ma­na­ger Paul Ma­n­a­fort die Er­mitt­ler be­lo­gen und über sei­ne An­wäl­te mit Trump kom­mu­ni­ziert hat­te, ob­wohl er eine Ver­ein­ba­rung zur Straf­mil­de­rung ein­ge­gan­gen war. Am Don­ners­tag be­kann­te sich dann der frü­he­re enge Trump-Mit­ar­bei­ter Mi­cha­el Co­hen zum zwei­ten Mal vor ei­nem Bun­des­ge­richt für schul­dig. Er habe den Kon­gress be­lo­gen: Die Ver­hand­lun­gen über ei­nen Trump Tower in Mos­kau sei­en nicht im Ja­nu­ar 2016 ein­ge­stellt wor­den, son­dern hät­ten sich bis weit in den Wahl­kampf hin­ge­zo­gen.

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