Bit­coin – Shit­coin?

Analyse  Nach ihren Höhenflügen im vorigen Winter rauschen Kryptowährungen ins Bodenlose. Doch die aktuellen Abgesänge sind so überzogen wie die Jubelarien damals.

Im Ja­nu­ar ist es zehn Jah­re her, dass ein oder meh­re­re Men­schen et­was ra­di­kal Neu­es in die Welt ge­setzt ha­ben. Bis da­hin konn­te man über Com­pu­ter­net­ze vor al­lem In­for­ma­tio­nen tau­schen. Doch An­fang 2009 star­te­te der An­ony­mus oder das Kol­lek­tiv – wer wirk­lich da­hin­ter steckt, weiß man bis heu­te nicht ge­nau – un­ter dem Pseud­onym »Sa­to­shi Na­ka­mo­to« eine neue Soft­ware. Die­se er­schuf eine de­zen­tra­le Da­ten­bank na­mens Block­chain und eine Wäh­rungs­ein­heit na­mens Bit­co­in – und so­mit di­gi­ta­les Geld, das Nut­zer di­rekt mit­ein­an­der aus­tau­schen konn­ten. Ganz ohne Ban­ken, No­ta­re oder all die an­de­ren In­sti­tu­tio­nen, die bei her­kömm­li­chen Geld­ge­schäf­ten als Mitt­ler für Ver­trau­en sor­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2018.