»Der Debatte entzogen«

Recht  Der Völkerrechtler Frank Schorkopf kritisiert den Migrationspakt und erklärt, wie eine formal nicht bindende Vereinbarung den Spielraum von Politikern und Richtern beschneiden kann.

Mi­gran­ten auf ei­nem Ret­tungs­boot in Ma­la­ga: »Der Ele­fant im Raum, über den kei­ner zu re­den wagt«

Schor­kopf, 48, lehrt Staats- und Völ­ker­recht an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen. Ende der Neun­zi­ger­jah­re war er As­sis­tent ei­nes CDU-Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­ten, spä­ter Mit­ar­bei­ter am Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. Schor­kopf, der sich als »li­be­ral-bür­ger­lich« be­zeich­net, ver­trat in Ver­fas­sungs­ge­richts­pro­zes­sen schon den Bun­des­tag, die Bun­des­re­gie­rung, die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank und die Ärz­te­ge­werk­schaft Mar­bur­ger Bund. Zu­letzt war er als Kan­di­dat der Uni­on für ei­nen Rich­ter­pos­ten am Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Ge­spräch.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2018.