Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919–1929 von Wolfram Eilenberger

Philosophisches Buch des Jahres Benjamin und Cassirer, Heidegger und Wittgenstein – ein Panorama des Denkens und Zeitgeschichte in einem.

Hör­pro­be: (3:21) Hö­ren Sie ei­nen Aus­schnitt aus Wolf­ram Ei­len­ber­gers »Zeit der Zau­be­rer«.

● Es sind sehr ver­schie­de­ne Le­bens­we­ge und Denk­wei­sen, in de­nen sich Das gro­ße Jahr­zehnt der Phi­lo­so­phie von 1919 bis 1929 spie­gelt, eine Zeit im Schat­ten der Ka­ta­stro­phen, in der sich das Schick­sal Deutsch­lands und Eu­ro­pas ent­schied. Vier Den­ker ha­ben sie ge­prägt, vier Vi­sio­nen, de­ren An­zie­hungs­kräf­te die kul­tu­rel­le wie die po­li­ti­sche Ent­wick­lung bis heu­te be­stim­men. Wolf­ram Ei­len­ber­ger hat mit sei­nem glän­zend er­zähl­ten Best­sel­ler über den Hö­hen­flug des Geis­tes in der Wei­ma­rer Re­pu­blik die­sen Phi­lo­so­phen ein im­po­san­tes Denk­mal ge­setzt: Mar­tin Hei­deg­ger und sein eli­tä­rer Mut zur Ei­gent­lich­keit im angst­er­füll­ten Da­sein des Men­schen. Sein An­ti­po­de Ernst Cas­si­rer, ein groß­bür­ger­li­cher Li­be­ra­ler und Hu­ma­nist in der kan­ti­schen Tra­di­ti­on der Auf­klä­rung. Wal­ter Ben­ja­min, eine zer­ris­se­ne Exis­tenz mit Hang zur Selbst­zer­stö­rung, Pend­ler zwi­schen apo­ka­lyp­ti­scher Ver­zweif­lung und mes­sia­ni­scher Hoff­nung. Und schließ­lich der Ein­zel­gän­ger Lud­wig Witt­gen­stein, als Ge­nie ge­fei­ert, der eine end­gül­ti­ge Gren­ze zie­hen woll­te zwi­schen dem, wo­von man sinn­voll spre­chen kann und wo­von nicht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 48/2018.