Die Ver­wand­lung

So gesehen Wie Melania vom Frauchen zur Herrscherin wurde

von Nicola Abé

• Mo­dels sind zar­te Ge­schöp­fe, in die an­de­re et­was hin­ein­träu­men dür­fen, wäh­rend sie selbst schwei­gen müs­sen. Me­la­nia Trump, Man­ne­quin mit slo­we­ni­schen Wur­zeln, woll­te ei­gent­lich nur reich hei­ra­ten und ihre Ruhe, zog dann un­frei­wil­lig ins Wei­ße Haus und spiel­te First Frau­chen. Doch sie hielt es nicht aus. Sie tat, was man als Mo­del auf gar kei­nen Fall tun darf: Sie be­gann, sich selbst aus­zu­drü­cken, zu­nächst über Mode. Me­la­nia trug eine pin­ke Guc­ci-Blu­se na­mens »Pus­sy Bow«, da war ge­ra­de her­aus­ge­kom­men, dass ihr Gat­te sich als stol­zer Zwi­schen-die-Bei­ne-Grap­scher ge­ou­tet hat­te. Un­ver­gess­lich auch je­ner Mo­ment, als Do­nald die Hand sei­ner Ehe­frau er­grei­fen woll­te und Me­la­nia sie weg­schlug. Doch zur Iko­ne der Sub­ver­si­vi­tät wur­de die First Lady bei ei­nem Be­such in ei­nem Heim für Mi­gran­ten­kin­der: Sie wähl­te an die­sem Tag eine grü­ne Ja­cke mit der Auf­schrift »Es ist mir echt egal, und dir?« Woll­te sie den gan­zen Zy­nis­mus der Ad­mi­nis­tra­ti­on ih­res Man­nes krea­tiv zur Schau zu stel­len?

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