»Fragt uns«

Zeitgeschichte  Der jüdische Autor Horst Selbiger beschreibt, wie er vor 80 Jahren in Berlin die Folgen der Reichspogromnacht erlebte – und mahnt, den rechten Spuk der Gegenwart zu bekämpfen.

Über­le­ben­der Sel­bi­ger in sei­ner ehe­ma­li­gen Schu­le: »Übe­r­all wa­ren Scher­ben«

Selbi­ger wur­de 1928 ge­bo­ren und wuchs als Sohn ei­nes jü­di­schen Zahn­tech­ni­kers und des­sen Frau in Ber­lin-Neu­kölln auf. Als Zehn­jäh­ri­ger wech­sel­te er auf die Jü­di­sche Mit­tel­schu­le in der Gro­ßen Ham­bur­ger Stra­ße im Be­zirk Mit­te. Am 10. No­vem­ber 1938, dem Mor­gen nach der Reichs­po­grom­nacht, führ­te ihn sein Schul­weg an zahl­rei­chen zer­stör­ten Ge­schäf­ten und ei­ner in Brand ge­steck­ten Syn­ago­ge vor­bei. Sel­bi­ger ist ei­ner von zwei Schü­lern aus sei­ner Klas­se, die den Ho­lo­caust über­leb­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2018.