Schnee­witt­chen schießt

Literaturkritik Sebastian Barrys Roman »Tage ohne Ende« spielt mit dem Genre des Westerns, doch zum Glück enttäuscht er die Erwartungen.

Der Wil­de Wes­ten Nord­ame­ri­kas galt stets, ob im Ro­man oder im Film, als Sphä­re ex­tre­mer Männ­lich­keit. Dort, im Kampf mit nie­der­träch­ti­gen Rot­häu­ten und sons­ti­gen Schur­ken, konn­te sich der wei­ße Mann sei­ner Männ­lich­keit noch si­cher sein, wäh­rend sei­ne Ge­schlechts­ge­nos­sen schon in der ver­weib­lich­ten städ­ti­schen Kul­tur zu­grun­de gin­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2018.