An der Front­linie

Analyse Mit Lehren aus dem Ersten Weltkrieg wirbt Frankreichs Präsident um Deutschland.

Wo­mit lässt sich der Frie­den in­ni­ger be­schwö­ren als mit der Er­in­ne­rung an ei­nen Krieg? »Gran­de Gu­er­re« wird der Ers­te Welt­krieg in Frank­reich ge­nannt, und Em­ma­nu­el Ma­cron nimmt den 100. Jah­res­tag des Kriegs­en­des zum An­lass für eine his­to­ri­sche Be­ge­hung. Acht Tage lang be­fand sich der Prä­si­dent auf ei­nem »Weg des Ge­den­kens«. Er be­such­te die Stät­ten der Ver­wüs­tung ent­lang der eins­ti­gen Front­li­nie. Von Straß­burg über Ver­dun und Reims bis nach Com­pièg­ne, wo er an die­sem Sams­tag An­ge­la Mer­kel als sei­nen Eh­ren­gast vor je­nem Ei­sen­bahn­wag­gon emp­fängt, in dem der Waf­fen­still­stand un­ter­zeich­net wur­de.

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