Der Watschnbaum

CSU Parteichef Horst Seehofer weiß, dass seine Tage an der Spitze der Partei gezählt sind. Aber er will nicht den Sündenbock für die Wahlniederlagen abgeben.

In­nen­mi­nis­ter See­ho­fer in Ber­lin: Al­les ver­zockt

Es bro­delt in Horst See­ho­fer, doch zu se­hen be­kommt das erst mal nie­mand. Mi­nu­ten­lang ver­folgt der CSU-Chef das Ge­sche­hen auf der Büh­ne beim Par­tei­tag der Eu­ro­päi­schen Volks­par­tei. Er sitzt zu­rück­ge­lehnt auf sei­nem Stuhl, im Ohr den Knopf für die Über­set­zung. Ob­wohl er sei­nen Vi­ze­par­tei­chef Man­fred We­ber in Hel­sin­ki als Spit­zen­kan­di­da­ten für die Eu­ro­pa­wahl vor­schla­gen wird, hat die Par­tei­tags­re­gie ihm kei­nen gu­ten Platz zu­ge­wie­sen. Wäh­rend Öster­reichs Kanz­ler Se­bas­ti­an Kurz in der Mit­te der ers­ten Rei­he sit­zen darf, ist See­ho­fer am Ran­de ne­ben dem bel­gi­schen Vi­ze­pre­mier plat­ziert. Er wech­selt kein Wort mit dem Mann.

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