Es geht nicht um Mord

Kriminalromane von Louise Penny und James M. Cain
Von Marcus Müntefering

VAL MC­DER­MID, die Gran­de Dame des schot­ti­schen Kri­mis, über­rasch­te un­längst bei ei­ner Rede ihre Zu­hö­rer mit ei­ner stei­len The­se: »Bei Kri­mi­nal­li­te­ra­tur geht es ei­gent­lich gar nicht um den Mord.« Viel­mehr wür­den die Le­ser nach Bü­chern su­chen, die ih­nen zei­gen, wie die Welt, in der wir le­ben, funk­tio­niert – oder ge­ra­de nicht. Na­tür­lich weiß auch Mc­Der­mid, dass die­se Kri­mis (und ent­spre­chen­de Le­ser) eher die Aus­nah­me und schwer zu fin­den sind.

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