Heeresbe­richt für sich selbst

Literatur  Lion Feuchtwanger war ein Starautor der Weimarer Zeit. Nun erscheinen erstmals seine gesammelten Tagebücher. Sie erzählen von Huren und Affären, von politischen Katastrophen – und der Not des Exilanten.

Dich­ter Feucht­wan­ger, Frau Mar­ta 1934 in Sana­ry-sur-Mer, Frank­reich: »Nicht eben ge­scheit«

Nein, nein, er schrei­be gar kei­ne Ta­ge­bü­cher, be­haup­te­te der Schrift­stel­ler Lion Feucht­wan­ger 1931, als ihn das »Ber­li­ner Ta­ge­blatt« in ei­ner Um­fra­ge um Aus­kunft ge­be­ten hat­te. War­um nicht? »Sie sind wie Hee­res­be­rich­te«, ant­wor­te­te er, »man re­di­giert die Er­geb­nis­se so, wie man möch­te, dass sie ver­lie­fen, nicht wie sie wirk­lich ge­scha­hen.«

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 44/2018.